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Der Ursprung der DIN A-Formate ist der Quadratmeter, aufgeteilt auf ein Rechteck im Seitenverhältnis von 1 : 1,414 (exakt: eins zu Wurzel zwei>). Dieses Format bezeichnet man als DIN A0.
Jedes kleinere Format entsteht durch Halbierung der Längsseite des größeren Formats (und ggf. Rundung des Wertes). Die Fläche halbiert sich dadurch. Der entsprechende Verkleinerungsfaktor ist der Kehrwert aus der Quadratwurzel aus 2 (das sind die vom Kopierer her bekannten 71% = 0,71...).
Beim Vergrößern verdoppelt sich die Fläche (Faktor: 141% = 1,41...)
Geschichte der DIN 467
Eines der ältesten bekannten Dokumente, welches sich mit der Ästhetik von Papierformaten befasst, wurde von dem Physik-Professor Georg Christoph Lichtenberg der Universität Göttingen im Oktober 1786 verfasst. In einem Brief schrieb er seinem Freund Johann Beckmann über den ästhetischen und praktischen Aspekt des Seitenverhältnisses 1 zu 1,4142 (die Wurzel aus 2) bei Papierformaten und dessen Vorteile. Bereits seit 1755 befasste sich die Mathematik mit einem Papierformat, das sein Seitenverhältnis beibehält, wenn man es halbiert. Deshalb konnte Lichtenberg über die Ästhetik eines solchen Papierformats dozieren - er hatte es dabei direkt vor sich liegen. Auf Grundlage dieser Berechnungen entwickelten die Franzosen im Jahr 1798 ein Gesetz für Papiergrößen, die "Loi sur le timbre" (no. 2136). Damals verwendete man dieselben Papiergrößen, wie sie heute noch gebräuchlich sind.